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Freitag, 18. Dezember 2020

Jahreswende

 

 Erinnerungen an den ersten Jahreswechsel


Sonnenuntergang am 27. Dezember


Der Tobelweg bei Schnee (20.12.2017)

 

Erschwerte Postzustellung - selbst geräumt ist der Ersatzweg im Winter nicht ganz ohne

Unser letztes Silvester in Kempten

Gleich am nächsten Tag geht es mit den Planungsdetails weiter - hier geht es um den Verbindungsraum zwischen Alt- und künftigem Neubau. Das Bild darunter zeigt diesen Raum, der über der ehemaligen Durchfahrt des Wirtschaftsgebäudes liegt. 

 

Am dritten  Januar gab es einen kräftigen Sturm, bei dem  nicht nur einige "Scheiben" des Gewächshauses davon flogen - auch die Abdeckung der Holzbeuge hielt nicht stand.



Aufräumen im Nordgärtchen

Ansicht des zukünftigen Gemüsegartens am 18. Januar - die untere rechte Hälfte ist die Pflanzenkläranlage.










Dienstag, 15. Dezember 2020

Der erste Winter

Der erste Winter ist eine besondere Zeit... nun gehört das Haus ganz offiziell uns. Wir pendeln zwischen der warmen und bequemen Stadtwohnung und dem alten Hof. Während der Woche fahre ich jeden Tag  hinaus um den Kater zu versorgen, der dann schon in der Küche wartet und mich in Beschlag nimmt sobald ich mich hinsetze. Zum Abschied bekommt er nochmal einen Nachschlag Futter damit es nicht so schwer fällt.

An den Wochenenden übernachten wir meist draußen. Möbel haben wir noch nicht mitgenommen -  in der Küche haben wir Gartenmöbel, zum Kochen einen kleinen Zweiplattenkocher angeschafft und geschlafen wird erstmal auf einer Matraze auf dem Boden. Es ist jedes Mal wie ein Ausflug in eine Berghütte. Nicht wirklich bequem, aber dennoch auf eine sehr rustikale Art gemütlich. Mit dem Grundofen wird es schön warm und auf dem Podest am Ofen kann man schon mittags ein Schläfchen machen. Dem Katz gefällt´s...

Als erste Baumaßnahme werden der Holzstadel und die Garage renoviert. Beide Gebäude bekommen ein neues Dach, der Stadel eine neue Verschalung auf der Westseite. Es stellt sich heraus dass die hohe Birke hinter dem Stadel das Fundament unterwachsen und zerbrochen hat.







Nach dem frühen Wintereinbruch im November verschiebt sich die Arbeit am Boden des Holzstadels. In der zweiten Januarwoche ist der Schnee verschwunden und die Baustelle geht weiter...



Am 17. Januar liegt schon wieder Schnee, aber der Boden ist drin und der Stadel kann nun als Holzlager und etwas geschützer Stellplatz genutzt werden. Nun ist erstmal Baupause bis der Frühling kommt...

"Baupause ist nicht Arbeitspause" merkt Stephan an - wohl war! Im Wirtschaftgebäude ist viel Material zu sichten und der Rückbau beginnt. Alles was wir noch behalten wollen muss in den Holzstadel oder die Garage geschafft werden. Gut erhaltende Balken, Bretter, Dielen, Geräte... Es gibt viel zu schleppen und viele schwere Entscheidungen. Mein Lieblingsstück ist eine alte "Windfege", offizieller technischer Name "Rotationsworfelmaschine". Damit hat man früher die Spreu vom bereits gedroschenen Getreide getrennt. Die Windfege ist laut Wikipedia eine der ältesten Maschinen in der Geschichte der Landtechnik (mehr interessante Details hier). Ein Beweis für den Getreideanbau in der Vergangenheit des kleinen Hofes, von dem ich mich nicht trennen möchte. Leider ist sie ziemlich sperrig und nun steht sie in "meiner" Hälfte der Garage.

Am Brunnen entstehen noch Ende Februar skurrile Eisskulpturen. Bis auf das Plätschern des Wassers ist es völlig ruhig hier draußen.





Donnerstag, 19. November 2020

Bestandsaufnahme 2017

Hier habe ich einige Bilder von verschiedenen Bereichen des Grundstücks gesammelt. Wenn ich sie jetzt anschaue kann ich kaum fassen was wir seitdem alles verändert haben...

 

Die Sicht auf den Teich und - links hinten - das Haus von der Zufahrt aus. 

Dies ist der Teich von der anderen Seite,  hinten sieht man die Zufahrt und rechts die Garage unserer Nachbarn. Darunter der dazu gehörende Gartenbereich, das "Nordgärtchen".

Der Blick aus dem ehemaligen Wohnzimmer, inzwischen meinem Arbeitszimmer, nach Norden. Rechts die blühende Blutberberitze.

 
Die Westseite des Grundstücks  - links das Haus, vorn links der Holzstadel und die Garage

  
Die Südseite der Garage mit dem alten Gärtchen und dem Gewächshaus

     Das Himbeerbeet an der Westseite der Garage

Gewächshaus und Garage von Osten

Der Holzstadel von Osten

Einmal herumgedreht - Sicht nach Osten zum Hühnerstall. Man sieht gerade noch das Dach vom Widerkehr und auch wie baufällig es ist.

Wildromantisch und leider völlig baufällig: die Südseite des alten Wirtschaftsgebäudes mit der Spalierbirne davor. Der Birnbaum hat den Abbruch und Wiederaufbau überlebt.

Der Brunnen vorm Haus... die Tür war ehemals der Eingang in den Kuhstall.

Der ehemalige Hühnerstall, die Büsche markieren die Grenze zum Nachbarn.

Die Terrasse vor dem Hühnerstall

 
Die Rückseite des Hühnerstalls - das linke Fenster gehört noch zu unserem Teil

Am unteren Ende des Grundstücks, rechts hinter der Blutbuche liegt die kleine Gartenhütte.

Buschwerk am unteren Ende, rechts ein Teil des "Haufens", der hier viel kleiner wirkt als er war.

Was sich zum Glück bisher nicht verändert hat - der Kater kommt zwischendurch immer mal wieder um sich ein paar Schmuseeinheiten abzuholen...






Montag, 16. November 2020

Der erste Sommer: Aus Wiese werden Beete

Im Sommer 2017 haben wir angefangen den Küchengarten anzulegen. Die Lage im unteren Teil der Obstwiese ist perfekt - hier scheint die Sonne den ganzen Tag über. Nach Norden ist der Garten von hohen Bäumen geschützt. Die Bilder entstanden etwa von Mitte August bis Mitte September.


Die Anlage der ersten Beete begann damit, den großen Humushaufen einzuebnen. Die Erde wurde einfach dick auf der Wiese verteilt, die nicht umgegraben werden musste... Die oberen Schichten bestanden aus lockerem Material, das ich mit einer Heugabel verteilen konnte. Darauf wurde dann die Erde geschüttet.

Weiter nach unten war der Haufen sehr verdichtet, hier musste Stephan mit der Spitzhacke arbeiten.


Wenigstens hatten wir schönes Wetter und einen tollen Blick nach Süden!


Die Erde wurde gleichmäßig auf der Wiese verteilt, überschüssiges Material wurde am rechten Rand aufgeschüttet. Damit haben wir später die ersten Kastenbeete gefüllt.

Das Ganze war eine ziemliche Plackerei. Zum Glück spenden die alten Obstbäume reichlich Schatten in dem man sich erholen kann...

Die kleine Hütte an der Nordseite war in der Zeit bis zur Schlüsselübergabe der einzige überdachte Raum, der uns zur Verfügung stand - wir haben sie als Werkzeuglager benutzt.

Heute steht unter diesem Baum eine Bank für die kleine Pause zwischendurch...

Und nochmal - Tomaten!

Wenn es hier so weiter geht, dann wird das noch ein Tomatenblog... aber so weit kommt es hoffentlich dann doch nicht! Aber es ist halt so da...