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Mittwoch, 18. Januar 2023

Und nochmal - Tomaten!

Wenn es hier so weiter geht, dann wird das noch ein Tomatenblog... aber so weit kommt es hoffentlich dann doch nicht! Aber es ist halt so dass im Garten - nun dass er einmal steht - nicht mehr allzuviel Neues passiert. Und neben den Bohnen sind Tomaten nun mal meine Lieblingskultur...

Apropos Neues, doch - wir haben einen neuen Zaun um den Küchengarten. Nachdem die Rehe im Frühjahr alle Erdbeerblätter verspeist haben musste da was passieren. Aber das ist ein anderes Thema.

Im letzten Sommer hatten wir so viele Tomaten, dass es mir schon fast zuviel wurde - kaum ein Tag verging, dass ich nicht wieder einen Erntekorb bester Früchte voll bekam. Mindestens einmal die Woche wurde der Trockner angeworfen und fast ebenso oft hieß es Sauce einkochen. Die Speisekammer ist jedenfalls gut bestückt und bis zur nächsten Ernte werden uns die Vorräte wohl nicht ausgehen.

 

Bunte Sortenvielalt, darauf freue ich mich schon wieder!

Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, etwa 10 Pflanzen weniger zu setzten, ob es dann so kommt ist noch fraglich. Inzwischen habe ich so viele neue spannende Sorten dass ich mich kaum entscheiden kann welche ich dieses Jahr aussäen will. 

Aber erstmal zum Rückblick auf die letzte Saison:

Viele der guten Sorten von 2021 haben sich auch '22 wieder prächtig gemacht - die süße Mexikanische Honigtomate, die Hato rot, Arche Noah Ochsenherz, Yellow Submarine, Black and Red Boar und die "Russische Fleischtomate", deren Namen aber nicht stimmen kann (vielleicht ist es Sibirian Tiger)  haben nicht enttäuscht und zählen weiterhin zu meinen Favoriten. Eine kurze Beschreibung gibt es im Jahresrückblick 2021

 

Die wunderbare 'Feuerwerk'

 

Unter den Sorten die ich letztes Jahr zum ersten Mal angebaut habe taten sich neue Lieblinge auf:

'Feuerwerk' - eine rot-gelb gestreifte Fleischtomate mit bei Reife metallisch wirkenden Streifen, würzig-süßer Geschmack, mittelfrüh (hier die erste reife Fleischtomate), reich tragend und robust. Ihre Haut ist recht fest und eher dick, lässt sich aber auch ohne blanchieren gut abziehen.  

'Blue Pitts' - diese interessante Cocktailtomate hatte ich als Pflänzchen aus der Gärtnerei mitgebracht - ist schon optisch eine Wucht. Die Früchte sind oben dunkel bis fast schwarz, unten erst gelblich und später orangerot. Dabei wirkt sie eigenartig durchscheinend, ähnlich wie eine Murmel. Der Geschmack ist kräftig, süß-fruchtig und würzig-säuerlich zugleich. Ich hatte sie im Kübel an der überdachten Südseite und dort hat sie sich prächtig entwickelt.

'Allgäuer Schönheit' ist eine empfehlenswerte Auslese aus meiner ehemaligen Lehrgärtnerei Herb in Kempten. Diese sehr robuste Fleischtomate soll auch für's Freiland geeignet sein. Sie bringt einen hohen Ertrag gut schmeckender Früchte. Diese haben mehr Aroma als die ebenfalls angebaute 'Nonna Antonina', die ich geschmacklich eher etwas fade fand. 

"Ilse's Beste" steht in doppelten Anführungsstrichen weil es keine eingetragene Sorte ist. Die Samen bekam ich von einer Bekannten zugeschickt und die Sorte hat mich sehr begeistert. Sie reift eher spät, hat einen hohen Ertrag und ist vom Geschmack die intensivste Fleischtomate der letzten Saison. Besagte Ilse, heute eine alte Dame, hat diese Tomate seit 40 Jahren in ihrem Garten in der Nähe von Hannover gezogen - eine echte Haustomate die ich unbedingt weiter anbauen werde. 

'Marianna's Heart' ist eine Ochsenherztomate aus Südtirol. Sie hat das kränkliche Aussehen der meisten Ochsenherztomaten, ihr Ertrag war eher im unteren Bereich. Aber die Früchte waren eine echte Delikatesse, deshalb würde ich sie auch wieder anbauen.

'Earl of Edgecombe', die einzige gelbe Fleischtomate der letzen Saison. Anfangs dachte ich, die trägt gar nicht, aber sie ist einfach nur sehr spät. Dafür gab es schöne, gelb-orange Früchte bis November, die zudem auch sehr gut nachreiften. Der Geschmack ist eher mild. Die Früchte erinnern beim Anschnitt an Khaki, sie sind schön festfleischig und machen sich sehr gut in Salaten oder auf gemischten Platten.

 

'Earl of Edgecombe' in Gelborange, 'Yellow Submarine' in hellgelb


Im guten Mittelfeld lagen 'Veni Vidi Vici' - eine sehr reich tragende, robuste Salattomate, hat mir aber zu wenig Würze, die saftige 'Red Ocean', die wirklich schön schwarze 'Black Beauty' und die grün reifende 'Isumrodnoje Jabloko', zu deutsch 'Smaragdapfel'. Diese Sorten haben wir  eher gekocht verwendet. Die Cocktailtomaten 'Artisan Sunrise Bumblebee' und 'Pink Vernissage' waren sehr hübsch, reichten aber nicht an 'Blue Pitt's', 'Yellow Submarine' oder die 'Mexikanische Honigtomate' heran. Das ist natürlich völlig subjektiv, Liebhaber milder Sorten würden mein "Mittelfeld" vermutlich bevorzugen.

 

'Smaragdapfel' ist eine schöne farbliche Ergänzung


Die einzigen Flops der Saison waren 'Lovely Lush', die hier kaum Geschmack entwickelte und 'Dark Galaxy', deren wenige schön ausreifenden Früchte zwar optisch sehr schön waren, die meisten sind im späteren Sommer aber hartschalig, schrumpelig und ungenießbar wurden. Vielleicht hätten sie sich im Gewächshaus besser entwickelt.

Nun geht es bald an die Auswahl der Sorten für 2023 - mindestens acht neue Cocktail- und Salattomaten für die Südseite und neun bis zehn Fleischtomaten für das Gewächshaus. Mit der Aussaat fange ich aber erst Mitte März an. Es wird wieder spannend...

Wünsch Euch einen guten Start in die kommende Gartensaison! 

Barbara

Hier noch ein interessanter Link zu den immer beliebter werdenden "schwarzen" und gestreiften Tomaten: https://www.ichbindannmalimgarten.de/tigerella-das-gruene-zebra-und-die-indigo-rose/

Und hier vom dem selben Blog noch ein sehr differenzierter Artikel zum Geschmack von Tomaten: https://www.ichbindannmalimgarten.de/die-ultimative-geschmackstomate/

Sonntag, 27. Februar 2022

Flowersprouts - leckeres Wintergemüse

Wann mir Flowersprouts zum ersten Mal aufgefallen sind, kann ich nicht mehr genau sagen. Wo auch nicht mehr - Internet, ja sicher, vermutlich auf einer englischen Seite. Angebaut habe ich diese tolle Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl zum ersten Mal 2018. In den frisch angelegten Beeten mit großem Humusanteil sind die Pflanzen prächtig gewachsen. 

Im November habe ich sie ausgegraben und in einer großen Wanne mit zusätzlicher Erde im Gewächshaus aufgestellt, wo sie über den Winter weiter gewachsen sind. Den Winter würden sie theoretisch zwar draußen überstehen, aber nicht die hungrigen Rehe, die in dieser Jahreszeit gern nachsehen was es im Garten noch Essbares gibt. Zum Beispiel Erdbeerblätter (zum Glück lassen sie die Herzen der Pflanzen stehen).

Die "Kawenzmänner" mussten natürlich dokumentiert werden - links Flowersprouts, rechts Palmkohl Nero di Toskana und ich in der Mitte.


Die Flowersprouts bilden keine so festen Röschen wie Rosenkohl, schmecken aber würziger als dieser. Von März bis Mai kann man die Pflanzen vorziehen (etwa einen Zentimeter tief), sie keimem bei 15° bis 20° nach etwa 10 bis 14 Tagen. Als Aussaaterde eignet sich Terra Preta hervorragend, der durch die enthaltende Pflanzenkohle gebundene Stickstoff schadet den Wurzeln der Sämlinge nicht und anders als bei normaler Aussaaterde sind die Jungpflanzen gleich mit Nährstoffen versorgt. Außerdem zieht Terra Preta keine Trauermücken an, ein großer Vorteil bei der Anzucht! 

Wenn die Pflänzchen vier Blätter entwickelt haben, können sie nach entsprechender Abhärtung an einen sonnigen Platz im Freiland umziehen. Der Boden sollte humos und nährstoffreich sein. Genurg Platz brauchen sie auch, 50 x 60 cm sollten es schon sein. Auf ein durchschnittliches Beet mit 1,20 Meter Breite passen zwei Reihen. Das untere Bild zeigt zwei schön entwickelte Pflanzen in meinem ersten Anbaujahr.

 

Es wird empfohlen, die Pflanzen im Spätsommer/ Frühherbst zu entspitzen, damit sich die Röschen gut ausbilden. Bis jetzt habe ich das noch nicht fertiggebracht, denn sie bilden an der Spitze wirklich schöne kleine Köpfe aus, so dass man im ausgehenden Winter zusätzlich noch einen Kohlkopf ernten kann. Vielleicht werde ich in diesem Jahr mal einen Vergleich starten...


Sind diese Farben nicht prächtig? Der Kopf wächst im Gewächshaus über den Winter weiter, wie könnte ich den "entspitzen"?

Ab September kann man an gut entwickelten Pflanzen schon die ersten Röschen ernten, im hellen Winterlager (kaltes Gewächshaus) geht die Ernte bis in den März hinein.



Am besten schmecken uns die Flowersprouts mit Knoblauch und Zwiebeln kurz angebraten, mit etwas Apfel- oder Birnensaft abgelöscht, dazu etwas (!) Sojasauce, Pfeffer und nach Bedarf etwas Salz. Dazu passen Kartoffeln oder Gnocchi sehr gut - für uns eine absolute Delikatesse! 

 


 

So ein leckeres, unkompliziertes Gemüse im Winter vorrätig zu haben ist ein besonderer Luxus.






Samstag, 29. Januar 2022

Bohnensorten - Rückblick auf das Anbaujahr 2021

Neben den Tomaten sind Bohnen eine meiner liebsten Kulturen im Garten. Als Kind habe ich den ersten Bohnen des Jahres regelrecht entgegen gefiebert, denn dann gab es bei der Oma in Hilfahrt grüne Bohnen mit Apfelmus und Kartoffeln - ein absolutes Lieblingsessen! 

Heute esse ich immer noch sehr gern Bohnen, mein Liebster zum Glück auch. Manchmal gibt es sie als Salat mit Tomaten, Zwiebeln, Feta und Oliven, meist aber angebraten aus der Pfanne. Oder aber in einer leichten Gemüsesuppe mit Kohlrabi und Tomaten. 

Wie groß die Vielfalt der Bohnen ist, wurde mir erst vor einigen Jahren klar. Auf einer Saatgutbörse sah ich zum ersten Mal Feuerbohnen in anderen Farben als weiß oder lila-schwarz geflammt.

 


 

 
Eine ungeahnte Fülle tat sich auf, als ich den "Bohnenatlas" kennen lernte, eine Datenbank in der mehr als 800 Bohnensorten gelistet sind.

Seit wir in Hehlen sind, habe ich ganz verschiedene Sorten ausprobiert, manche mit gutem Erfolg, andere hingegen passen nicht in unsere raues Klima.

Gut bewährt hat sich die ganz normal im Handel erhältliche 'Purple Teepee', eine Buschbohne mit langen schwarzen Hülsen, die aber beim Kochen dunkelgrün werden. Unter den Stangenbohnen war zunächst die 'Blaue Meerbarbe' sehr gut. Ihre fast eckigen Kerne sind dunkelviolettblau, fast schwarz und metallisch schimmernd. Man kann sie noch gut als grüne Bohnen essen, wenn sich die Kerne schon abzeichnen.

 

Die 'Blaue Meerbarbe' mit ihren metallisch schimmernden Kernen

 


Das vergangene Jahr war ein ziemlich schlechtes Bohnenjahr, es war im Mai lange kalt und auch sonst oft kühl und feucht. Außerdem gab es zweimal heftigen Hagel, der die Blätter der Bohne zerfetzte. Neben der 'blauen Meerbarbe' haben sich die zum ersten Mal gesetzen Sorten 'Coco Rose de la Meuse' und die 'Forellenbohne' davon nicht beeindrucken lassen.

Sehr mau hingegen waren die hübsch schwarz-weiß gezeichnete 'Flagg' und die 'Kaiser Friedrich', mit denen werde ich es wohl nicht mehr versuchen.

Die Buschbohnen waren etwas verschnupfter. 'Purple Teepee' hat sich einigermaßen behauptet, am besten ist die 'Einlochbohne Niederhosenbach' gewachsen. Einlochbohnen heißen so, weil sie für Buschbohnen sehr kräftig wachsen und man deshalb nur eine Bohne in ein Pflanzloch gibt und die nächste erst in mindestens 15 cm Entfernung. Die 'Dußlinger Bäckerschürzle' hat es sich nicht verdrießen lassen, dass ich sie versehentlich als Buschbohne gesetzt habe und sich tapfer um alle verfügbaren Stecken und Stützen geschlungen. Sie hat sehr schöne, zweifarbige (dunkel rotbraun und weiß mit braunen Sprenkel auf den weißen Flächen), große Kerne (getrocknet 15-20 mm). Sie stammt von der schwäbischen Alb, wo sie seit den 60er Jahren von einer Bauernfamilie vermehrt wird. Auch bei ihr steht der Geschmackstest noch aus.

Blühende Feuerbohne am Rosenbogen
 

Weiter verfolgen werde ich auf jeden Fall die Vermehrung der kleinen schwarzkörnigen Buschbohne 'Black Turtle' - oder chinesische Schwarzbohne laut Etikett.  Wobei unklar ist, ob das als Synonym gedacht war oder ob nicht klar ist welche Sorte es ist. Laut Bohnenatlas sind das nämlich verschiedene Sorten. Von ihr hatte ich nur wenige Kerne, deshalb habe ich sie in Töpfen vorgezogen. Es reichte für einen kleinen Horst, den ich sicherheitshalber ins Gewächshaus gesetzt habe. Diese wenigen Pflanzen brachten gut 190 Körner Ertrag, eine schöne Menge um sie weiter zu vermehren und im nächsten Jahr auch einmal zu probieren. Sie sollen besonders würzig sein.

Für dieses Jahr ist die Anbauliste schon wieder viel zu lang! Auf dem Programm stehen neu die Buschbonen 'Cupidon', 'Annabell' und 'Red Svan', wieder die 'Einlochbohne Niederhosenbach' und die 'Eisbohne' sowie die 'Kaiser von Russland' und noch mindestens eine Sorte aus der Bohnenarche. Dazu noch eine Stangenbohne von der Bohnenarche, vermutlich die 'Weiße Runde aus dem Bergischen Land'.

Die 'Kroatische Stangenbohne' ist eine reich tragende Wachsbohne

 

Bei den Stangenbohnen stehen in jedem Fall wieder die 'Blaue Meerbarbe', die 'Forellenbohne' und die 'Dußlinger Bäckerschürzle' auf dem Programm. Als Feuerbohnen möchte ich die Bulgarische Schneekönigin und die Pickny Jas ausprobieren. Mein Zeil ist es, eine weiße Feuerbohne zu finden die sehr große Kerne produziert und uns unabhängig von den großen weißen Bohnen aus dem Handel macht, die fast alle aus China stammen. Weiße Bohnen mit Knoblauch, getrockneten Tomaten und Olivenöl schmecken einfach zu gut! 

Dann  fehlen noch die Puffbohnen - neben der schon bewährten 'Eleonore' (das war bis jetzt die ertragreichste Sorte) werde ich noch 'White Windsor' ausprobieren. Blanchierte Puffbohnenkerne (frisch geerntet und von der feste Außenhaut befreit) mit Knoblauch und einem sehr guten Olivenöl sind einfach eine göttliche Vorspeise! Zumindest königlich, denn der geringe Ertrag macht sie kostbar.Als ob das alles noch nicht reichen würde,  habe ich noch die  Sojabohne 'Hokkaido schwarz' bestellt...

Es wird also spannend, sowohl vom gärtnerischen als auch vom kulinarischen Aspekt aus. Die Lieblingsrezepte gibt es dann im Sommer...


Die Buschbohne 'Kaiser von Russland' hat besonders schöne Kerne
 

Inzwischen habe ich mir auch viele Gedanken gemacht, worauf es mir bei den Bohnen ankommt. Ich möchte gern Erhalterin einiger historischer Sorten sein, nur sollten diese sich hier auch als ertragreiche und robuste Lieblingssorten gezeigt haben. Die Lage hier ist für Bohnen grenzwertig - wir leben auf 800 Metern Höhe. Nachtfröste bis in die dritte Maiwoche sind eher die Regel als eine Ausnahme, es ist im Juni oft richtig kühl und im Sommer oft regnerisch, den ersten Frost gibt es manchmal schon Ende Oktober.

"Meine" Bohne müssen also alles robuste Sorten mit früher Saatgutreife sein. Außerdem habe ich sie gern fadenlos und gut zum Einfrieren geeignet, natürlich auch gern mit einem kräftigen, bohnentypischen Geschmack. In ein paar Jahren habe ich bestimmt schon etliche Lieblingssorten gefunden, aber Experimente mit neuen Sorten bleiben natürlich immer spannend.


Allen die auf der Suche nach ausgefallenen Sorten sind empfehle ich, sich die                       Sortenliste des VEN zu bestellen - oder aber die Online Version zu durrchstöbern. Da dies ein Verein ist, kann ich hier wohl auf einen Werbehinweis verzichten. Und überhaupt möchte ich auf diesen Verein hinweisen, dessen Mitglieder sich der Erhaltung historischer Sorten verschrieben haben. Zuverlässige Sortenvermehrer sind dort sehr willkommen!

 

'Purple Teepee' ist zurecht eine beliebte Sorte   











Freitag, 7. Januar 2022

Rückblick auf die Tomatensaison 2021

 

Die Planung für die kommende Saison fängt langsam an und beginnt mit einem kritischen Rückblick auf das letzte Jahr. Mit dem neuen Foliengewächshaus im Gemüsegarten und dem Tomatenhaus an der Westseite des Holzstadels gab es viel Platz um neue Tomatensorten auszuprobieren.

 
Die Tomaten an der Südseite sind bis zum Fenster im ersten Stock gewachsen

Insgesamt habe ich über 40 Tomaten in 32 verschiedenen Sorten gepflanzt, von der winzigen 'Bianca' zu 'Arche Noah Ochsenherz'. Insgesamt war der Ertrag gut, es dürften an die hundert Kilo Tomaten gewesen sein. Etwa 20 Kilo davon haben wir getrocknet, die warten nun in Gläsern auf die Weiterverarbeitung zu Tomatenpesto (als Brotaufstrich) und anderen Leckereien. Den Sommer über gab es kaum ein Gericht, in dem keine frischen Tomaten verarbeitet wurden. Die letzen nachgereiften Tomaten gab es an Weihnachten.

Warum trotz des allgemein schlechten Tomatenjahres hier erst im Spätherbst Braunfäule auftrat wird wohl im wesentlichen zwei Gründe haben - erstens wurden auf dem Grundstück vielleicht nie, zumindest lange keine Tomaten angebaut, zweitens habe ich nachts außer bei drohendem Frost immer die Türen / Folien offen gehabt, also nur Regenschutz und kaum Kälteschutz für die Pflanzen.

 

'Costoluto'

Etwa zehn Sorten möchte ich für dieses Jahr selbst ziehen und dann noch durch einzelne gekaufte Pflanzen ergänzen.

Folgende Sorten möchte ich in diesem Jahr unbedingt anbauen - guter Geschmack ist Grundvoraussetzung!

'Mexikanische Honigtomate' - wüchsige, robuste, reich tragende Kirschtomate mit sehr leckeren süßen Früchten, tolle "Naschtomaten" die kaum den Weg in die Küche fanden

'Hato' - frühe Freilandtomate mit  gutem Ertrag, stand halbwegs regensicher in einem Container am Haus (Achtung, die gibt es auch als Hybridsorte im Handel, ich habe die samenfeste)

'Costoluto Florentino' relativ frühe, wüchsige, stark gerippte Fleischtomate mit gutem Ertrag. Die Früchte der Pflanze an der Hauswand (Südseite, regengeschützt) schmeckten besser als die aus dem Folienhaus (zweitriebig gewachsen, sehr guter Ertrag), die Pflanze an der Westseite hatte einen geringeren Ertrag

'Arche Noah Ochsenherz' spätere, saftige und wunderbar "fleischige" Fleischtomate, toll in Stücken in gemischten Salaten, auch in dicken Scheiben als Caprese


Würzige Fleischtomate 'Black ad Red Boar'


'Black and Red Boar' rot-grün geflammte  Fleischtomate mit sehr würzigem Geschmack und einer überraschen rauchigen Note.  Wohl nicht jedermanns Sache, aber wir fanden sie hervorragend - der Ertrag war eher niedrig

'Russische Fleischtomate' sehr robuste späte Sorte, gut lagerfähig und auch noch im Dezember lecker als aufgeschnittene rohe Tomaten

'Rispentomate' - unbekannte Sorte, selbst nachgezogen, hoher Ertrag an langen Rispen, sehr gut draußen an der Sonnenseite (kein Sonnenbrand), sehr gut zum Trocknen

 


 

 'Yellow Submarine'  tropfenförmige gelbe, verlässliche Sorte mit kleinen aromatischen Früchten

'Yellow Submarine' vor der Ziegelwand an der Westseite

 

Brown Flesh (vermutlich, gekauft als 'Veni Vidi Vici')...  braune kleine Fleischtomate mit würzigem Geschmack - hat mit der eigentlich anvisierten Veni Vidi Vici nichts zu tun, stand wohl in der Gärtnerei am falschen Platz, war aber dennoch ein guter Griff.

Interessant waren die 'Italienische Weinbergtomate' - eine sehr fest und fast grün bleibende kleinfrüchtige Sorte, die in gemischtem gedünsteten Gemüse und Soßen einen kräftig-würzigen Geschmack bringt.

Ganz das Gegenteil der würzigen Italienerin ist die 'Gelbe Pfirsichtomate' - weich, saftig und in sehr reifem Stadium von einem fruchtigen, obstigen Aroma, reift gut nach und ist lange lagerfähig

Bei Verkostungen probierte Sorten die ich sehr gut fand und unbedingt dieses Jahr pflanzen will:

'Allgäuer Schönheit', eine frühe, robuste und ertragreiche Fleischtomate (da man sie im Netz nicht leicht findet, es gibt sie bei - "Werbung" - der Biogärtnerei Herb in Kempten, wo sie auch ausgelesen wurde.

'Feuerwerk' eine rot - gelb geflammte Fleischtomate mit süß-würzigem Geschmack

'Schwarzer Prinz'  Auch als 'Black Prince' oder 'Tschernij Prinz' im Handel, stammt aus Irkutsk im Süden Sibiriens. Braunrote, späte Sorte. Sie gilt als die leckerste Fleischtomate, das könnte hinkommen.

'Marianna's Heart' - eine Sorte aus Südtirol, vielleicht eine Kreuzung aus 'Marianna' Peace'

'Teardrop' - geschmacklich intensiver Zwerg

Auch die grüne russische Fleischtomate 'Isumdronoje Jablonko' und die gelbe 'Earl of Edgecombe' haben mir sehr gut geschmeckt - die Kandidaten für den Anbau gehen wahrlich nicht aus!


Gut im Ertrag waren auch die 'Schlesische Himbeere', 'Vierländer Platte', 'Ruthje', 'Oma's Beste', 'Tica' (sehr robust und reich tragend, aber sehr spät, deshalb hier nicht so günstig). Ich würde sie alle wieder anbauen, aber die würzigeren Sorten sind uns lieber. 'Harzfeuer' hat eine starke Tendenz zu Grünkragen, passt wegen der kühlen Allgäuer Nächte also nicht so gut hierher. 'Bianca' ist robust, zuckersüß und sicher bei Kindern beliebt, aber ich mag lieber würzige als süße Tomaten. 'Columbianum' hat reich getragen, schmeckt auch gut und ist gut zum Trocknen - aber im Vergleich fand ich die Datteltomaten einfach besser. 'Wladiwostock' war auch ok, aber die Arche Noah Ochsenherz überzeugender. Die frühe Freilandtomate 'Clarita' wurde von der ähnlichen 'Hato' übertroffen.


Eingeweckte Tomaten - nicht von mir, sondern von der Biogärtnerei Herb



Flops

Eher mäßig bis hin zu völlig enttäuschend waren 'Brandywine' (hat recht schnell Braunfäule bekommen, auch geschmacklich eher fade), 'Black Keyes'  (schmächtiger Wuchs und minimaler Ertrag), 'Schwarzes Zebra' (stand an der Westseite, bekam Sonnenbrand und geschmacklich auch nicht überzeugend), 'British Breakfast' (immenser Ertrag, aber trocken-mehlig und kaum Aroma), 'Blu Osu' und 'Grappolino d'Iverno'. Mag sein, dass das an wärmeren Standorten alles gute Sorten sind, in unserem Garten auf 800 Metern Höhe waren sie jedenfalls kein Hit.

 

Das war jetzt mal der Überblick. Wer hat noch Tipps welche Sorten man unbedingt ausprobieren müsste?   

 

Zum Schluss noch ein Buchtipp, den ich als Werbung (unaufgefordert und unbezahlt) kennzeichnen muss:

Buchtipp: "Tomatenliebe - Wie Amore und die Olympische Flamme den Weg in meinen Garten fanden" von Melanie Grabner, Christine Weidenweber. Ulmer Verlag 2014.€ 24,90. (Kann portofrei direkt beim Verlag bestellt werden)

Die Gärtnermeisterin, Tomatenliebhaberin und -expertin  Melanie Grabner erzählt inspirierend und fundiert, wie man Tomaten aussät, pflegt, erntet und leckere  Tomatenköstlichkeiten kocht. Es werden 60 samenechte Tomatensorten umfassend beschrieben, Schadbilder und Krankheiten sowie Gegenmaßnahmen erklärt. Zusätzlich gibt es Extraseiten auf denen Menschen und Organisationen vorgestellt werden, die sich besonders für den Erhalt der Artenvielfalt der Tomate und alter Tomatensorten einsetzen. 

 





Sonntag, 14. März 2021

Warten auf den Frühling...

Im Moment scheint die Zeit ein wenig still zu stehen. Es ist wieder kalt geworden, immer noch blühen die Schneeglöckchen und die Krokusse und sonst passiert nicht viel draußen.

Bluthasel in Blüte an der Nordseite


Als Experiment verwende ich dieses Mal Bilder in quadratischem Format, die ich so für Instagramm verwendet habe - das sind alles Handyfotos, die Kamera verwende ich wohl erst wieder wenn es draußen wieder mehr Motive gibt. 

Blühende Kornelkirsche

 

Weidenkätzchen



Die Krokusse bringen schon etwas Farbe in den Garten...

 

Crocus tommasianus, Elfenkrokus

Crocus chrysantus, Balkankrokus 'Blue Pearl'

Crocus crysantus, Schneekrokus 'Prins Claus'

Crocus crysanthus, Balkankrokus 'Cream Beauty'


Auf jeden Fall werde ich im Herbst noch viel mehr Krokusse pflanzen.... also viiiieeel mehr! 

Drinnen ist jetzt die Kinderstube eröffnet - ab Anfang März gibt es (Achtung, unbeauftragte und unbezahlte WERBUNG!) in der Gärtnerei Herb in Kempten Tomatensämlinge zu kaufen. Aus sechs geplanten wurden zwölf gekaufte Pflänzchen, die ich auf einem alten Biertisch im Heizungsraum aufgestellt habe.

 

Vorn in dem Sixpack stehen je zwei Exemplare von 'Tica', Columbiana und der Freilandtomate 'Oma's Beste'. Ansonsten gibt es je einmal die 'Mexikanische Honigtomate', die 'Schlesische Himbeere', die 'Schwarzes Zebra', die Fleischtomate 'Wladiwostok' und die Freilandtomaten 'Clarita' und 'Hato rot'. Die Sorten stelle ich dann im Spätsommer mit den Geschmacksproben näher vor. Wer sie gleich braucht, ihr findet sie unter diesem Link.

Damit die Tomaten auch schön kompakt wachsen, hat mein Liebster nach Erörterung der Situation gleich eine Pflanzlampe bestellt... Nun haben auch die Chilipflanzen vom letzten Jahr, die Limettenbäumchen und alles was noch an Sämlingen folgt gute Wachstumsbedingungen. Der Biertisch ist inzwischen fast voll...



Die Chilipflanzen sehen momentan noch recht erbärmlich aus, aber das gibt sich bald. Ich habe sie jetzt im dritten Jahr, im letzten Frühjahr sahen sie genauso aus aber haben sich dann gut entwickelt. 

Außerdem habe ich einige Gemüsesorten ausgesät - violette Artischocken, die nach einer Woche bereits ihre Keimblätter ans Licht strecken, frische Chilipflanzen, den braunen Kopfsalat 'Merveille de quatre Saisons", Mangold, chinesischen Spargelsalat von dem die Stiele verwendet werden, Brokoletti (oder auch "Cima die Rapa"), Catalogna und wilden Fenchel. Manches von dem Saatgut ist vielleicht schon zu alt um zu keimen, aber das wird sich bald zeigen.

Damit wir nacher auch genug geschützte Plätze für unsere Tomaten haben, hat Stephan hinter dem Holzstadel noch ein überdachtes Beet gebaut. Grundlage ist ein Kastenbeet, das noch mit Folie versehen wird um zu starken Wind und Regen abzuhalten.


 


Letztes Jahr um diese Zeit lag an der Stelle noch ein großer Stapel Balken... nun haben wir einen geschützten Platz um den Sonnenuntergang zu betrachten und gleich daneben werden die Tomaten wachsen. Keine schlechte Transformation! 

 


Bei dem Wetter derzeit gibt es ab und zu ein paar Blumen um den Frühling ins Haus zu holen... bis die Tulpen draußen soweit sind werden noch einige Wochen ins Land gehen. Dabei ist schon wieder fast ein Viertel des "neuen" Jahres vorbei - die Zeit scheint jedes Jahr noch schneller zu rennen. Ein Paradox dass es mir wieder so lang erscheint bis das Gartenjahr draußen richtig losgeht.

 

 

Dem Katzentier ist der Wind gerade wie mir zu kalt und er hat wieder auf ganztags schlafen umgestellt. Aber wenn er wach ist beobachtet er intensiv was draußen los ist...

 

Donnerstag, 21. Januar 2021

Buchempfehlung "Spriessbürger Spezial"

Achtung, in diesem Post geht es, wie die Überschrift schon sagt, um eine Buchempfehlung und somit ist er als >WERBUNG< zu kennzeichnen. Gekauft habe ich mir das Buch allerdings ganz regulär selbst und direkt bei der Autorin, die es in ihrem eigenen Verlag veröffentlicht hat.

Beim kürzlichen Durchforsten meiner Facebook Timeline ist mir aufgefallen, dass es ein neues Buch von "Spriessbürger" gibt: "Spriessbürger Spezial", das Handbuch für den Anbau von fremden Gemüse- und Salatarten.


 

Der erste Band "Spriessbürger - Handbuch für den Anbau von Gemüse und Salat in der Schweiz" ist schon länger in meinem Besitz und eine meiner wertvollsten Gartenfibeln. Gerade blättere ich ein wenig in diesem Band und sehe dass Zitat von Mark Twain:

"Sommer ist die Zeit, in der es zu heiss ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt ist"

Ganz nach meinem Geschmack, denn ich bin so ein Pflänzchen dem nur so zwischen 15 und 22° Celsius richtig wohl ist... also ist mir meist auch zu warm oder zu kalt! 

Aber zurück zu dem neuen Buch, das ich umgehend bestellt habe:                                          "Spriessbürger Spezial - Handbuch für den Anbau von fremden Gemüse- und Salatarten" 

Im Vorwort mit dem Titel "Willkommen, Fremde" befasst die Autorin Eveline Dudda sich mit der Frage "Muss dieses fremde Gemüse wirklich sein?" und führt aus, dass der Gemüseanbau schon immer multikulti war. Denn viele uns als so selbstverständlich heimische Gemüse stammen nicht nur aus anderen Ländern, sondern von anderen Kontinenten. Kartoffeln stammen aus Südamerika, Karotten aus Afghanistan und Kopfsalat gab es schon vor 2000 Jahren in Ägypten. Dass Tomaten, Mais, Paprika, Chili, Auberginen, Zucchini und allerlei andere "eingebürgerte" Gemüse nicht aus Nordeuropa stammen wissen eh die meisten.  Also warum nicht auch weitere Arten und Sorten ausprobieren? Zumal der Klimawandel es inzwischen möglich macht, auch hier Pflanzen anzubauen, die es in früheren Zeiten in unseren Gärten schwer gehabt hätten. 


 

Den Anbau von Melonen werde ich in meinem Garten sicher nicht versuchen, aber Saatgut von Spargelsalat, Sprossenbroccoli, Cima di Rapa (Stängelkohl) und Mönchsbart wartet in meiner Saatgutkiste eh schon auf den Frühling. Letzteren kann ich wohl vergessen, da das Saatgut schon zu alt ist. Auch Blutampfer, Hirschhornwegerich und Baumspinat wachsen schon in meinem Garten. Aber unter den über dreißig vorgestellten Gemüse und Spinatarten sind etliche dabei, die ich in den nächsten Jahren gern einmal ausprobieren möchte. Und an der Kultur meiner geliebten "Puntarelle", hier als "Vulkanspargel" bezeichnet werde ich mich wohl doch mal im Gewächshaus versuchen, bisher gab es die bei uns nur im Toskana Urlaub und kurz danach als Eigenimport. Einzig befremdlich finde ich dass sich auch der Bärlauch unter den vorgestellten Pflanzen findet. Zum einen ist er selbst im Allgäu an vielen Orten wild zu finden, zum anderen wird er jedes Frühjahr erneut durch die Presse dekliniert. Aber vielleicht ist das in der Schweiz ja anders...

 

Sieh mal an, es gibt einen Puntarelle-Schneider!

Puntarelle, Außenblätter entfernt. So ganz abwegig ist die Bezeichnung "Vulkanspargel" nicht...


Die Kulturbeschreibungen sind detailliert, die meisten Pflanzen sind auf vier Seiten vorgestellt. Viele Abbildungen und Fotos in Schwarzweiß von Giorgio Hösli und Eveline Dudda zeigen verschiedene Wachstumsstadien. Was mir auch gut gefällt ist, dass die Kulturbeschreibungen sich nicht nach dem monatlichen Kalender, sondern nach dem phänologischen Kalender orientieren. Durch die Lage unseres Gartens auf 800 Metern Höhe verschieben sich die optimalen Anbauzeiten sowohl im Frühjahr als auch im Herbst durch den frühen Frosteinbruch meist um zwei bis drei Wochen, das wechselt natürlich mit dem aktuellen Wetter. Insgesamt macht es mehr Sinn, nach dem aktuellen Stand der Vegetation zu gärtnern als nach monatlichen Angaben. Ich habe mir diesen Winter extra ein Notizbuch erstellt, in dem die anfallenden Gartenarbeiten nach dem phänologischen Kalender eingetragen sind.

 Junger Baumspinat oder Magentaspinat (Chenopodium giganteus), ein Amaranthgewächs


Ein ausführlicher Teil zu Vermehrung und Nachbau, das Stichwortverzeichnis und natürlich das Pflanzenverzeichnis im Anhang - nicht zu vergessen die "Schweizerdeutsch - Deutsch" Übersetzungshilfe komplettieren das Werk zu einem rundum gelungenen Arbeitsbuch für experimentierfreudige GemüseliebhaberInnen. Praktisch ist auch der Gemüse- und Salatplaner, den ich gleich mitbestellt habe. Ich freue mich jedenfalls auf neue Erfahrungen! 

Hier geht es direkt zur Seite der Spriessbürger

Inzwischen taut es hier ganz heftig, die dicke Schneedecke sackt in sich zusammen und die meisten Büsche und Bäume sind schon wieder frei von Schnee. Zum Glück ist es bei uns ohne größere Schäden für die Bäume geblieben.



 

Mittwoch, 6. Januar 2021

Herbst 2020

 

Herbstastern am Zaun zum Nachbarsgarten

 

Der Küchengarten am 14.09.2020

 

Von den Tomaten, die ich in Töpfe gepflanzt und an der Hauswand aufgestellt habe, ist diese Datteltomate am besten gewachsen. Der Vorteil mit den Töpfen - sobald es draußen ungemütlich wird kann ich sie in den hellen Heizungsraum stellen, wo sie noch Wochen Zeit zum nachreifen haben.

 
Das Terrassenbeet am 12.10.2020


Otternkopf Strobilanthes atropurpureus ist eine robuste Staude für Sonne und Halbschatten

Lagerapfel 'Lohrer Rambour' 12.10.2020


Butternuss und Muskatkürbis

Ein rotes Löwenmäulchen behauptet sich zwischen den Kohlpflanzen

 

Herbstliche Abendstimmung


Und nochmal - Tomaten!

Wenn es hier so weiter geht, dann wird das noch ein Tomatenblog... aber so weit kommt es hoffentlich dann doch nicht! Aber es ist halt so da...