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Mittwoch, 6. Januar 2021

Spätsommer 2020

Dieses Jahr haben wir endlich Bohnen satt, an den Rosenbögen reifen verschiedenen Sorten Stangenbohnen, als Buschbohne hat die 'Purple Teepee' reiche Ernten gebracht. Von den Stangenbohnen habe ich viele ausreifen lassen um reichlich Saatgut für das kommende Jahr zu gewinnen.

Artischockenblüte - diese lasse ich einfach ausblühen

Gelbe Wachsbohnen

Feuerbohnen

Anfang September steht auch der Mais in Blüte
 

Zuckermais habe ich dieses Jahr zum ersten Mal angebaut. Ende Mai habe ich gekaufte Pflanzen gesetzt und zusätzlich noch im Freiland welche ausgesät. Die gesetzten Pflanzen haben alle schöne Kolben angesetzt, die gesäten nur zum Teil.

Schön ausgebildete Maiskolben

Den Frühapfel Charlamowsky haben wir am 4. September abgeerntet


Ohne den Katz läuft hier gar nichts...



Samstag, 2. Januar 2021

September 2019

Im September haben wir hier fast keine Fotos gemacht. Nun da die größte Hitze vorbei ist besuche ich für Reportagen verschiedene Gärten. 

Zum Beispiel einen mediterranen Garten in Babenhausen...



den Garten Mika/Fröhlich in Mitterfels



...und die Staudengärtnerei Probst in Arnbruck im Bayerischen Wald






Freitag, 25. Dezember 2020

Obsternte September 2018

"Der Obstbau ist die Poesie der Landwirtschaft" Zitat von Pfarrer Korbinian Aigner

Nach der überreichen Blüte im Frühling gibt es dieses Jahr eine Rekordernte an Äpfeln, Birnen, Mirabellen und Zwetschgen. Überall hängen die Bäume brechend voll - brechend im wahrsten Sinne des Wortes. Unsere alten Obstbäume in der Stadt sind so schwer beladen, dass die oberen Äste der Zwetschge und der Mirabelle nachgeben und herunter krachen. Wir kaufen uns einen hohen Gefrierschrank und trocknen Obst in großen Mengen.

 

Die 'Ulmer Butterbirne' voller Früchte

  

Am 14. September ernten wir zunächst die Frühäpfel ab und bringen sie zur Mosterei. Von dem einen Baum bekommen wir etwa 130 Liter Saft. 


Frühapfel 'Charlamowsky' - alias 'Augustapfel', 'Dutchess of Oldenburg', 'Early Joe'

Die Bestimmung dieser Sorte gelang mir mit dem "Verzeichnis der Apfel- und Birnensorten" von Willi Vogeler. Es beruht auf den Sortendarstellungen von Pfarrer Korbinian Aigner, der fünfeinhalb Jahre im KZ verbrachte und während dieser Zeit Äpfel züchtete. Von ihm stammt auch der im Allgäu noch vereinzelt gepflanzte 'Korbinansapfel'. Der 'Charlamowsky' oder auch 'Borowitzky' hingegen stammt aus Russland, er ist anspruchslos was den Boden und das Klima betrifft. Er gilt als guter Tafel- und sehr guter Wirtschaftapfel. Frisch schmeckt er uns allerdings nur vor der Vollreife direkt vom Baum. Ein guter Apfel für Apfelmus, zum trocknen und zum mosten. Seine verschiedenen Namen zeugen davon, dass er früher weit verbreitet war. Ich finde ihn besser als den häufigeren 'Klarapfel', der im Garten meiner Großeltern stand. 

Was haben wir uns früher auf das erste frisch gekochte Apfelmus gefreut! Das gab es dann zu Reibekuchen oder dem klassischen  rheinischen Gericht "Himmel und Ääd", in Hochdeutsch "Himmel und Erde" - Apfelmus mit Kartoffelbrei. Das gab/gibt es nicht nur im Rheinland, sondern auch in Niedersachsen, Westfalen, Mecklenburg, Schlesien und in den Niederlanden. Zu meinem Glück gab es bei meiner Oma keine Blutwurst dazu!


Der Frühapfel, befreit vom Gewicht

Die Äste des roten Boskop biegen sich bis zum Boden


Donnerstag, 24. Dezember 2020

Die Baustelle im September 2018

Im September geht es auf der Baustelle hauptsächlich um den Boden in der Wohnküche. Die Installationen für die Wandheizung und den Ofen werden verlegt, der Estrich gegossen und dann beginnt die langwierige Arbeit des Verlegens der Ziegelplatten. Jede einzelne wird vor dem Verlegen dreimal behandelt - einmal Grundierung, zweimal ölen. Jedes Mal werden die Steine zum Trocknen wieder weggeräumt, da immer nur ein Teil behandelt werden kann. Nach dem Verlegen wird nochmal geölt.

 Abendsonne auf der Fassade


Dieser Kasten aus Beton zeichnet den alten Grundriss nach. Über die Funktion haben alle Besucher gerätselt - es wird ein Kräuterbeet. Hier kann man später bei jedem Wetter noch schnell ein paar benötigte Kräuter schneiden. Das Beet grenzt die Terrasse zum umliegenden Gelände ab und gleicht die Höhenunterschiede aus.


Innenausbau im Wohnzimmer


Jede Veränderung muss sorgfältig untersucht werden...

Wir haben lange nach einem Bodenbelag gesucht, der drinnen wie draußen verlegt werden kann. Es sollte ein fließender Übergang vom Innenraum zur Terrasse geschaffen werden.   Zudem wollten wir einen Bodenbelag der so robust ist, dass man auch mal mit den Gartenschuhen durch den Raum laufen kann - und Stephan wollte das Brennholz im Schubkarren zum Ofen fahren können. Das fand ich etwas übertrieben, aber wir machen es bei trockenem Wetter nun tatsächlich und es ist sehr praktisch. Bei diesen Anforderungen kam nur ein Steinboden in Frage. Aus der Toskana kannten wir die roten Ziegelplatten als gängigen Bodenbelag, früher waren solche gebrannten Platten aber auch im Allgäu oder zumindest in schwäbischen Bauernhäusern üblich. Unsere kommen tatsächlich aus einem Betrieb in der Toskana. Es sind "Handschlagziegel", die alle etwas verschieden sind. Mitsamt dem Transport waren sie um einiges günstiger als vergleichbare Qualität aus Deutschland. Und wir haben ein authentisches toskanisches Element im Haus, was wir sehr schätzen. 

 

Hier noch ein Beweis, dass rote Ziegel gut in die Allgäuer Landschaft passen - alte Dachziegel werden von Landwirten gern als Wegematerial verwendet. Unser Hof liegt übrigens oberhalb des großen Bauernhofs ganz links hinter den Bäumen.

Unten: Die Betonmauern werden mit dem Sandstrahler bearbeitet - ein rein optischer Effekt, der uns besser gefällt als glatte betonierte Flächen.

 Morgenstimmung
 


Und nochmal - Tomaten!

Wenn es hier so weiter geht, dann wird das noch ein Tomatenblog... aber so weit kommt es hoffentlich dann doch nicht! Aber es ist halt so da...